ZV eines Freistellungsurteils bei amtsbekannt fruchl. SH

ZV eines Freistellungsurteils bei amtsbekannt fruchl. SH

#1 | Beitragvon Pi am 14.09.2017, 11:45

Hallo, :hello2:

Ich habe hier ein VU vorliegen wonach der Beklagte verpflichtet wird die Klägerin von den Verpflichtungen aus dem VB ... inklusise der Kosten der ZV freizustellen.

Jetzt könnte ich nach § 887 ZPO einen Antrag beim PG stellen um eine Ersatzvornahme/Titel zu erreichen.

Schuldner ist amtsbekannt fruchtlos, so dass Chefin meinte, dass es eines solchen Titels erstmal nicht bedarf, da eine ZV eben keine Aussicht auf Erfolg hätte.

Da der Ausgleichsanspruch erst in 30 Jahren verjährt, wollte ich der Mandantschaft / Gläubigerin schreiben, dass wir zwar Urteil erwirkt, aber dass der entsprechende Ausgleichsanspruch gegen den Gesamtschuldner tatsächlich erst in 30 Jahren verjährt, so dass eine zwangsweise Durchsetzung des Zahlungsanspruchs jedoch an der Zahlungsunfähigkeit des Freistellungsschuldners scheitern dürfte.

So in etwa.

Würdet Ihr das auch so machen, um einfach keine unnötige Arbeit (Mandantin ist auch PKH-berechtigt) zu produzieren oder sollte man AUF JEDEN FALL den Antrag auf ERsatzvornahme stellen?

Stimmt mir jemand zu:?:
Pi
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